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TopMagazin_3_2013

TOP WIRTSCHAFT ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ●●● 20 T O P Als Geschäftsführer wurden zunächst die beiden Hafendirektoren Rainer Schäfer (Düs- seldorf) und Ludwig von Hartz (Neuss) ein- gesetzt. Für den Vertrieb zeichnete Schäfer verantwortlich, von Hartz übernahm den Geschäftsbereich Betriebswirtschaft, Service und Technik. Als er Ende Februar 2004 in den Ruhestand trat, übernahm mit Ulrich Gross ein Profi seine Nachfolge. Als Vor- stand der Hamburger Hafen- und Lagerhaus AG kannte sich Gross in diesem Bereich bestens aus. Die Entscheidung, künftig gemeinsame Sa- che zu machen, erwies sich für beide Part- ner als richtig. Nationale und internationale Wettbewerbspositionen im Verkehrsmarkt konnten erfolgreich gesichert werden. „Ge- plant war, in den ersten zwei Jahren rote Zahlen zu schreiben“, erinnert sich Rainer Schäfer. „Das ist uns nicht gelungen, wir schrieben vom ersten Tag an schwarze Zah- len. Nicht mal 2009, am Höhepunkt der Krise, machten wir Verluste.“ Ein Jahr später erreichte das Unternehmen bereits fast das 2003 startete die Kooperation der beiden Häfen Neuss und Düsseldorf Zehn Jahre NDH – Eine Erfolgsstory Von Ulrike Keller-Hümbs Lange waren die beiden Häfen Neuss und Düsseldorf Wettbewerber in einem immer härteren Geschäft. Die räumliche Nähe legte den Gedanken an partnerschaftliche Zusammenarbeit nahe. Nach drei Jahren intensiver Verhandlungen war es soweit: Im Februar 2003 beschlossen der Rat der Stadt Neuss und die Stadtwerke Düsseldorf AG die Fusion der beiden Häfen. Rückwirkend zum 1. Januar wurde die Neuss-Düsseldorfer Häfen GmbH & Co. KG gegründet. Mit ihr entstand nach Duisburg und Köln gemessen am Gesamtumschlag Deutschlands drittgrößter Binnenhafen. Rekordergebnis von 2008. Die Krise war überstanden, das Hafengeschäft boomte wieder. Jetzt zeigte sich auch, dass die Ge- schäftspolitik der NDH aufgegangen war. Ein breites Angebotsportfolio und Investitionen Fotos:NHD in die Infrastruktur sorgten dafür, dass das Unternehmen auf sicheren Füßen im Wett- bewerb stand und weiter wuchs. Daraus ergab sich jedoch ein Problem: So- wohl auf Düsseldorfer als auch auf Neusser Seite wurden die Flächen knapp. „Wir rech- neten damit, ab Ende 2006 keine zusätzli- chen Grundstücke mehr erwerben zu kön- nen. Unser Bemühen um eine Kooperation mit der Hafen Krefeld GmbH war nach ei- nem langen Hürdenlauf dann doch erfolg- reich. Anfang 2008 konnten wir 49 Pro- zent der Anteile am Krefelder Hafen über- nehmen und wieder Flächen anbieten. In- vestitionen in die Infrastruktur des bis dahin defizitär arbeitenden Hafens sorgten für schnelle Ansiedlungen, „, erklärt Schäfer, der bis März 2013 Geschäftsführer im Rheinhafen Krefeld war und nun im Auf- sichtsrat der Betreibergesellschaft sitzt. „Um weiter wachsen zu können, mussten wir einen großen Kollegen ins Boot holen. Duisburg kam aus verschiedenen Gründen

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