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TopMagazin_3_2013

46 T O P G R E V E N B R O I C H Wichtiger wirtschaftlicher Faktor des Klos- ters Langwaden ist seit seiner Sanierung die Gastronomie. „Das Zentrum des Schaf- fens ist hier die frisch sanierte Küche, in der vier Köche für das Wohl der Gäste sor- gen“, erklärt Seimetz zwischen Hochglanz- fronten und überdimensionalen Indukti- onsherden. „Die Küche ist das Herzstück des Restau- rants. Um hier auch im Eventbereich pro- fessionell arbeiten zu können, war eine Komplettsanierung unumgänglich. Dazu haben wir einen „à la carte-Bereich, in dem täglich viele hundert Personen pro- blemlos versorgt werden können. Das Restaurant und der Biergarten laufen auf Hochtouren“, zieht der Geschäftsführer Auf der Zielgeraden der Sanierung treffen wir auf Alois Seimetz, Geschäftsführer der Kloster Langwaden GmbH. Nach nunmehr einem Jahr ist die 2,7 Millionen Euro schwere Überholung des denkmalgeschützten Klosters in Grevenbroich fast abgeschlossen, und der moderne Wirtschaftsbetrieb hat die alten Klostermauern mit neuem Leben erfüllt. Der Charme des frisch sanierten Gebäudes, in das eine moderne Leichtigkeit eingezogen ist, zieht viele Ausflugsgäste an. Aber nicht nur Restaurantbesucher, sondern auch Familienfeiern und große Firmenevents haben aus dem Zuhause der Mönche eine Begeg- nungsstätte für kulinarische Genüsse, Kultur und Veranstaltungen werden lassen. Auch der Hotelbetrieb ist angelaufen und bietet gestressten Großstädtern viel Raum zur Erholung. Kloster Langwaden – ein Wirtschaftsbetrieb Neue Leichtigkeit trifft auf alte Klostermauern tifizierten Klostergarten überzeugen und nach Bedarf hier auch gleich für den pri- vaten Haushalt einkaufen. Honig frisch vom Imker In dem kleinen Klosterladen werden Kräu- ter, Rotkohl und Zucchinis aus eigenem Anbau täglich frisch angeboten, und ein eine erste Bilanz. Das Restaurant selbst wurde mit nur wenigen Handgriffen umge- stalte - hier sorgen neue Lampen und fri- sche Stoffe für ein frisches Ambiente. Bio-Gemüse und Frischgezapftes Neben saisonalen Gerichten wie Spargel-, Grünkohl- und Gänseessen, werden hier auch Hochzeiten und Firmenevents be- kocht. Frisches Gemüse liefert die haus- eigene Klostergärtnerei. „Unser Gemüse hat reine Bio-Qualität, wird jeden Morgen frischgeerntetundlandetnurwenigeStun- den später mit vollem Vitamingehalt auf den Tellern unserer Gäste“, so Seimetz. Von der Frische der Produkte können sich die Restaurantgäste persönlich im Bio-zer- Imker aus der Umgebung verkauft hier sei- nen Honig. Inzwischen gibt es das frische Gemüse der Mönche auch in der „Körner- ecke“inWevelinghoven,woausschließlich Bio-Produkte angeboten werden. Das kleine Refugium wird auch heute noch von den Mönchen bewirtschaftet, die das Gemüse nach alter Tradition mit Brenn- nesselsud und Nützlingen bewirtschaften. „Das Konzept geht auf“, freut sich Seimetz. Viele Gäste aus der Umgebung nutzen un- seren preiswerten Mittagstisch, der schon ab 4,95 Euro angeboten wird, und verbin- den ihren Ausflug zu uns mit einer ausge- dehnten Radtour auf den gut ausgeschil- derten Radwanderwegen der Umgebung. Auch beim Bier setzt die Klostergastrono- mie auf Tradition: Weltenburger heißt der Gerstensaft, den es im Klosterrestaurant Fotos:KlosterLangwaden

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