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TopMagazin_3_2013

54 T O P B A U E N „Es war uns wichtig, dass sich für unsere Mieter im Wesentlichen nichts ändert. Alle Ansprechpartner, die Sprechzeiten und das gewohnte Serviceangebot blei- ben unverändert“, erklärt Stefan Zellnig. „Das Gebäude an der Neusser Weyhe war zu klein, ungünstig geschnitten und nicht barrierefrei. Ein Hublift am Eingang und ein Aufzug im Gebäude machen jetzt alle Bereiche für Rollstuhlfahrer zugänglich.“ Die Umbauarbeiten, vor allem der nach- trägliche Einbau des Aufzugs, waren auf- wändig. Aber auch der Umzug glich ei- ner logistischen Meisterleistung. 1.900 Umzugskartons mussten von der Neus- ser Weyhe an den Markt transportiert wer- den. 750 Meter Aktenordner, ein umfang- reiches Archiv, fand im Keller des Gebäu- desamMarkteinenneuenPlatz.Ungenutzt bleibt zumindest vorerst ein Kellerraum des ehemaligen Bankgebäudes, der große Tresorraum der Commerzbank. Mit einer Zweigstelle an der Römerstraße, der ein Nachbarschaftstreff angeschlos- sen ist, bleibt die GWG auf der Furth prä- sent. Im Jahr 1901 als Neusser Arbeiterwoh- nungsgenossenschaft gegründet, entwi- ckelte sich die Genossenschaft gut - 1926 waren bereits 268 Häuser gebaut. Aus der „Arbeiter-“, wie die Genossenschaft ge- nannt wurde, entstand 1941/42 durch Zwangsfusion von vier Genossenschaften die „Gemeinnützige“ Wohnungs-Genos- senschaft e.G.m.b.H. Heute befinden sich 3.400 Wohnungen im GWG-Bestand. Für die nächsten drei bis vier Jahre prognostiziert Ulrich Brombach mehr als 3.500 Einheiten. Erstmals in der Geschichte engagiert sich die GWG auch in Kaarst-Büttgen. Ein Hauptanliegen der Genossenschaft ist die energetische Sanierung des Woh- nungsbestandes. Wärmedämmende Fas- saden, neue Dächer, neue Heizungsanla- gen steigern den Wohnwert an zahlreichen Häusern unter anderem an der Fesserstra- ße, der Neusser Weyhe, der Frankenstra- ße und der Leostraße. Mit dem Neubau des Gebäudes an der Frankenstraße 61/ Ecke Fesserstraße sind zehn attraktive Wohnungen entstanden, die im vergange- nen Jahr bezogen werden konnten. Ein großer Teil dieser Wohnungen ist mit Mit- teln des Landes öffentlich gefördert wor- den. „Sie unterscheiden sich nicht von nicht geförderten Wohnungen und entspre- chen in allen Belangen den aktuellen An- sprüchen: sie sind barrierefrei, verfügen über Balkone oder Loggien und attrakti- ve, moderne Grundrisse“, erläutert Ulrich Brombach. Auch an der Stauffenbergstra- ße, dort entsteht ein Wohnpark mit 84 modernen Wohnungen, wird ein Teil der Einheiten mit öffentlichen Mitteln finan- ziert. „Wir achten darauf, dass alle Woh- nungen gleich ausgestattet sind und in den Häusern ein Mix von etwa zwei Dritteln frei finanzierter und einem Drittel öffentlich geförderter Wohnungen entsteht.“ Eine der schönsten Straßen im „GWG- Land“ ist sicher die Kettelerstraße. Die Häuser sind rund 100 Jahre alt und wur- den 1981 saniert. Aus 72 Wohnungen wurden 59; sie erhielten einen modernen Zuschnitt und eine zeitgemäße Ausstat- tung. Heute gehört das gesamte Kolping- viertel zu den Vorzeigeobjekten der GWG. Neuland im wahrsten Sinn des Wortes betrat die GWG in Kaarst-Büttgen. Nach fast 75 Jahren auf der Neusser Furth zog die Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft GWG ins Neusser Zentrum. Seit Juni befindet sich die Hauptgeschäftsstelle der GWG am Markt 36. Das ehemalige Commerzbank-Gebäude wurde umgebaut und den Anforderungen des Unternehmens angepasst. Die beiden GWG-Geschäftsführer Ulrich Brombach und Stefan Zellnig sowie alle Mitarbeiter sind froh, den Umzug von der Neusser Weyhe an den neuen Standort ohne Probleme für die Mieter bewältigt zu haben. GWG: Zentral und barrierefrei am Markt in Neuss Umzug bewältigt, neue Aufgaben warten Fotos:GWG

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