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TopMagazin_3_2013

T O P 97 ■ K U N S T Künstler Regional; Die andere Seite! UrUrUrUrUrsula Schachschneidersula Schachschneidersula Schachschneidersula Schachschneidersula Schachschneider, vor, vor, vor, vor, vorgestellt von Wgestellt von Wgestellt von Wgestellt von Wgestellt von Wolfgang Kammerolfgang Kammerolfgang Kammerolfgang Kammerolfgang Kammer dig. Aber so, wie Ursula Schachschneider es sagt, wie sie auftritt, höflich, beschei- den, nahezu still, glaube ich ihr das. Das sind keine Sprechblasen, keine Worthül- sen. Was sie sagt ist wahr. Wir schauen uns ihre Bilder an. Viele Far- ben, kein einheitlicher Stil, keine bevor- zugte Technik, unterschiedliche Materia- lien. Öl und Acryl, Wasserfarben und Blei- stift. Gegenständliches und Abstraktes wechseln sich ab. Einiges wirkt reliefartig, weil Frau Schachschneider z.B. in die Ufer- zone eines Meeres Sand streut, den sie Aufgefallen ist mir die Künstlerin Ursula Schachschneider schon häufiger, wenn sie ihre Bilder ausstellt, wenn sie sich an Vernissagen beteiligt, wenn sie zu Lesungen kommt, Malkurse für Kinder und Erwachsene anbietet und wenn sie jährlich ihr Atelier im Rahmen „Arbeitsplatz Kunst“ öffnet, um Menschen zu treffen, die sich für das interessieren, was über das normale, das alltägliche Leben hinaus geht. Um Individualität, Schönheit, Ästhetik, Malerei und Literatur. Ja, Ursula Schachschnei- der schreibt auch. Sie hat bereits einige kleinere Editionen erfolgreich veröffentlicht, die sie natürlich Frau Schachschneider, die mit ei- nem Urologen verheiratet ist und mit zwei Kindern in Münchrath lebt, ist in Neuss aufgewachsen und zur Schule gegangen. Als Rechtsanwaltsgehilfin und Dol- metscherin hat sie lange Jahre für verschiedene Banken im In- und Ausland gearbeitet und sich dann nebenbei als Autodidaktin mit Kunst beschäftigt. Erfolgreich ab- solvierte sie in den 90iger Jahren (2007-2009) in Köln ein Kunststu- dium, das sie mit einem Diplom für Malerei abschloss. Seit 2000 ist sie als Dozentin bei dem Bildungs- werk der AWO in Grevenbroich tätig, wo sie Erwachsene und Kin- der im „freien Malen mit Aquarell und Acrylfarben“ aus- und weiter- bildet. Die Künstlerin schafft und arbei- tet zurzeit hauptsächlich in einem Gemeinschaftsatelier in Greven- broich „Am Hammerwerk“, das sie sich mit zwei weiteren Künst- lerinnen teilt. Dort geht es bunt wegen der Originalität von ihren Reisen mitbringt. Ähnlich verfährt sie mit Baumrinden, Steinchen, Muscheln und Früchten. Das alles wird je nachdem in ein entspre- chendes Kunstwerk eingearbeitet und dann übermalt. Sie spricht von einem 3D-Effekt, der dadurch entsteht. Ich staune darüber, aber ich äußere mich nicht dazu. Was soll ich auch sagen? Die Künstle- rin wird schon wissen, warum sie etwas tut oder unterlässt, warum sie diese oder jene Farben wählt, warum sie gegenständlich malt oder verfremdet. Und so vermei- de ich bewusst eine der dümms- ten Fragen, die Lehrer allzu häu- fig im Kunstunterricht stellen: Was will der Künstler uns mit seinem Werk sagen? Ein Kunstwerk, also auch ein Bild, ist immer autark. Es muss eine ei- gene Leuchtkraft haben, eine ei- gene Faszination unabhängig davon, warum, wann wie und un- ter welchen Umständen es ge- auch selbst illustriert hat. So z.B. „Das wunderbare Hexenbuch“, „Die afrikanische Skulptur“ und „Winterimpressionen“, ein Buch mit kleinen Texten, Aphorismen, Gedichten und vor allem mit phantasievollen Aquarellen, die handwerklich wie künstle- risch überzeugen. zu. Nicht nur wegen der Farben. Man ver- steht sich auch menschlich. Man arbeitet zusammen, plant, träumt, malt, stellt aus, begutachtet die Werke gegenseitig, kriti- siert sich und fühlt sich dennoch aufge- hoben und in der Gemeinschaft geborgen. Wir trinken Kaffee zusammen und ich er- fahre von ihr, was ich schon so oft von anderen Künstlern und Künstlerinnen er- fahren habe. „Ja, es macht Freude…, ma- len wollte ich schon immer…, auch als kleines Kind habe ich schon davon ge- träumt…“, und anderes mehr. Merkwür- schaffen wurde. Das Können der Künstle- rin Ursula Schachschneider ist breit an- gelegt, manches erinnert in Stil, Farbe, Form oder Darstellung an Bekanntes. Mitunter assoziiert man Munch, Marc und Picasso. Große Vorbilder. Und mögliche- rweise wird sich Frau Schachschneider eines Tages ganz festlegen, wird wissen, wohin ihre künstlerische Reise geht. Denn zweifellos ist sie mit ihren Werken und mit ihrem Wirken noch nicht am Ende. Mehr Bilder und mehr Infos unter: www.u-schachschneider.de

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