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TopMagazin4_2013

52 T O P G E S U N D H E I T Die besten Winter-Tipps vom HNO-Arzt Bei Infektanfälligkeit warm halten / Nasenspray nicht länger als eine Woche nehmen / Schwindeltraining schützt vor Stürzen Der Winter birgt viele Gefahren. Nicht nur mit lästigen Erkältungen oder trockenen Schleimhäuten plagen sich viele. Vor allem bei älteren Menschen wächst mit sinkenden Temperaturen die Angst vor Stürzen. Etwa jeder Zehnte klagt heute über Schwindel- symptome, die meisten sind über 60 Jahre. Die besten Wintertipps gegen Schwindel, aber auch gegen Erkältun- gen kennt Dr. Uso Walter, HNO-Arzt aus Duisburg und Vorsitzender des HNOnet-NRW Tipp: Training bei Schwindel im Winter Unter Schwindel leidende Men- schen gehen im Winter ungern vor die Tür. Die erhöhte Sturzgefahr bei Glätte schreckt Betroffene meist ab. Liegen Gleichgewichtsstörungen vor, helfen Sturzprophylaxe-Trai- nings beim HNO-Arzt. Jeder selbst kann dieses mit einfachen Übungen zu Hause unterstützen. Dabei wird zwischen Blickübungen, Bewe- gungsübungen und Koordinations- übungen unterschieden. Wer solche Übungen drei bis fünf Mal die Wo- che regelmäßig vor und im Winter macht, steht sicherer auf den Bei- nen und muss weniger Angst vor Stürzen haben. Tipp: Bei Erkältungen viel trinken Entgegen der landläufigen Meinung erkälten sich Menschen nicht aufgrund von Kälte, sondern durch Viren und Bakterien. Kalte Finger, Zehen, Nase und Ohren begünstigen Schnupfen und Co., da sie das Immunsystem schwächen und Erre- ger leichter in den Körper eindringen. Dabei sind vor allem die Schleimhäute der oberen Atemwege eine bevorzugte Eintrittspforte. Um zu verhindern, dass diese im Winter austrocknen oder verkühlen und nicht mehr richtig arbeiten, gilt es viel zu trinken und für eine ausreichende Luftfeuchtigkeit zu sorgen, z.B. durch Schüsseln mit Wasser oder nassen Handtüchern auf den Heizungen. Auch wärmende Kleidung hilft, Unterkühlungen zu vermeiden. Sportliche Betätigung, eine gesunde Ernährung und Immunstimulanzien oder Vitamine stärken zusätz- lich die Abwehrkräfte. Immunstärkende Substanzen aber nicht übermäßig kon- sumieren. Tipp: Nase voll? Nasensprays be- nutzen Schaffen es Bakterien dennoch den Körper zu infizieren, verschaffen Nasensprays aus Salzwasser Er- leichterung. Sie befeuchten die Schleimhäute und dienen zur Reini- gung und sanften Spülung der Na- senhöhlen von trockenen, gereizten und verstopften Nasen. Hierbei gilt allerdings: Abschwellende Nasen- sprays und -tropfen nicht länger als sieben Tage benutzen, sondern bei länger anhaltenden Beschwerden einen Arzt aufsuchen. Foto:HNOnetNRW

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