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TopMagazin4_2013

T O P 59 Starke Jugend dank erstklassiger Trainer Um Nachwuchs muss sich der Verein somit im Gegensatz zu vielen anderen Neusser Vereinen nicht sorgen. Schon im Kindergartenalter bittet der KSK „Ringen und Raufen“ zum spielerischen Einstieg an. „Unsere Stärke liegt bei unseren her- vorragenden Trainern“, erklärt Dieter Wuttke, der neue starke Mann beim KSK. Mit Max Schwindt hat der Verein einen internationalen Star in seinen Reihen. Der ehemalige 3fache Jugend- und Juni- orenweltmeister und mehrfacher Deut- sche Meister trainiert die Männer und den Ringer-Nachwuchs ebenso erfolg- reich wie der ehemalige Natonaltrainer Oleg Dubov oder Mahmut Cavusoglu und Carsten Holtz oder Gerd Motes. Jugendringer kämpfen in der Oberliga „Eine Arbeit, die die ersten Früchte in Form nennenswerter Erfolge trägt“, so Kahlenberg, der damit nicht zuletzt die Erfolge der Neusser Junioren bei den Deutschen- und Landesmeisterschaften meint. „Unsere Jugendringer sind sehr stark“. Neben Leon Tagner, 2. DM Jugend und Florian Luck 3. DM Junioren, sind auch die Damen des KSK sehr aktiv. Lisa Hug und Anna Holtz sind hier national und international besonders zu nennen. „Um den Verein jetzt effektiv nach vorne zu bringen, fehlt es uns nicht an Talen- ten oder Trainern, sondern vielmehr an Sponsoren, die uns unterstützen, denn der Turnier- und Mannschaftssport kos- tet Geld“, so Kahlenberg, der sich gerne auch mehr Zuschauer bei den Heim- kämpfen wünschen würde. „Jeder Wett- kampf ist Emotion pur und es macht auch für Laien großen Spaß zuzusehen“, so der Ehrenvorsitzende. Jakob-Koch- Gedächtnis-Turnier Dies zeigte sich zuletzt auch beim gro- ßen Jakob-Koch-Turnier, das vom KSK nach jahrzehntelanger Pause wieder einmal ausgerichtet wurde. „Dieses Tur- nier soll an Jakob Koch erinnern, der einst als bettelarmer Sportler Neuss ver- ließ und als erfolgreicher Europa- und Weltmeister zurückkehrte“, so Horst Fal- ler, Ehrenmitglied des Vereins. Finanziert werden konnte das Turnier dank seiner Nachkommen, die Horst Faller in Neuss kennenlernte und sich spontan bereit erklärten, den Verein in seinem Vorha- ben zu unterstützten. Im Rahmen des Turniers konnten sich die Oberliga-Ringer des Vereins mit den Mannschaften von Bundesligisten RWG Mömbris/Königshofen aus Bayern und Zweitligisten ASV Hüttigweiler aus dem Saarland messen. „Da wir gerade in die Oberliga aufgestiegen waren, war das eine großartige Möglichkeit, festzustel- len, wo wir stehen“, so Dieter Wuttke. Neues Regelwerk für Olympia Eine echte Herausforderung im Rahmen des Turniers war auch die Präsentation des neuen Regelwerks, das erst im Juli vom Weltverband der Ringer veröffent- licht wurde, um den Ringsport im Rah- men der Olympischen Spiele für die Zu- schauer attraktiver werden zu lassen. „Es bringt mehr Transparenz für die Zu- schauer, aber auch eine Verbesserung im Hinblick auf Techniken und Aktivitäten für die Ringer“, so Horst Faller. Begleitet wurden die Kämpfe durch Carsten Schä- fer, Vizepräsident des Ringerverbands NRW. Ausstellung zeigt Erinnerungen an Jakob Koch Zusätzlich zu den sportlichen Höhepunk- ten des Turniers hatte er eine große Ja- kob-Koch-Ausstellung zusammenge- stellt, die im Rahmen des Turniers gro- ße Beachtung fand. Gezeigt wurden ne- ben zahlreichen Bildern und Original- Zeitdokumenten auch ein Teil der Rin- gerorden sowie der Original-Pokal von 1968, der Geburtsstunde des Jakob- Koch-Turniers. Dies zog viele Gäste an, darunter einige Mitglieder der ersten Mannschaft, die im Jahre 1968 beim 1. Jakob-Koch-Turnier dabei waren: Neben Horst Faller selbst, kamen Heinz Michaeli, Siegfried Groth, Ulli Bürger, Günther Halemba und Mann- schaftsführer Peter Fiedler. Am Abend des Turniertages konnte der RWG Mömbris/Königshofen im Rahmen einer feierlichen Siegerehrung den Sie- gerpokal in Empfang nehmen und ließ somit den ASV Hüttigweiler und den Gastgeber hinter sich. Der KSK Konkor- dia konnte zwar keinen sportlichen Er- folg erringen, freut sich aber schon jetzt auf das nächste Jakob-Koch-Turnier. KSK-Nachwuchs in neuen Trikots beim Jakob-Koch-Turnier KSK-Team mit Trainer beim Jakob-Koch- Turnier ■ Foto von Willi Paar gesucht Als der Verein im Jahr 1924 gegründet wurde stand er unter dem Vorsitz von Willi Paar. Trotz intensiver Recherchen ist es den Vereinsmitgliedern bis heute nicht gelungen, ein Foto von Willi Paar zu finden. Wer sich also im Besitz einer Original-Fotografie des 1. Vorsitzenden befindet, möchte sich bitte mit dem Ver- ein in Verbindung setzen. Willi Paar folg- ten bis heute zahlreiche Vorsitzende. Nach dem Krieg war es Georg Klein, der gemeinsam mit Reiner Schiffer, Matthias Pesch und Josef Kahlenberg bis 1970 den Vorstand übernahm. Es folgte Heinz Mi- chaeli und seit 1974 war es Hermann J. Kahlenberg, als 1. Vorsitzender. Als er im vergangenen Dezember aus gesundheit- lichen Gründen zurücktreten musste, fand sich kein Nachfolger. Derzeit wird der Verein von Dieter Wutt- ke, Leiter der Ringerabteilung, als 2. Vor- sitzenden, geleitet. Inzwischen zählt der KSK rund 500 Mitglieder, 250 davon sind im Ringsport aktiv. M.W. S P O R T

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